Musterfeststellungsklage gegen audi

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Im Jahr 2016 entdeckten Ermittler des California Air Resources Board (CARB), dass Audi die Abschalteinrichtung auf Tausenden von benzinbetriebenen Modellen installiert hatte. Die Abschalteinrichtung war ein in den Fahrzeugen installiertes Softwareprogramm, das erkennen konnte, wann die Autos einer Emissionsprüfung unterzogen wurden, und den Motor in den “Low Rev”-Modus schaltete. Dies senkte die Leistung des Fahrzeugs und reduzierte seine Kohlendioxidemissionen (CO2). Unter normalen Fahrbedingungen schalteten die Fahrzeuge wieder in den regulären Betrieb, was die Leistung sowie die CO2-Emissionen steigerte. Am 4. Januar 2016 reichte die US-Regierung in Detroit eine Klage gegen VW ein, in der sie den deutschen Autobauer des Betrugs und der Verletzung amerikanischer Klimaschutzbestimmungen beschuldigte. Die Klage forderte bis zu 46 Milliarden US-Dollar wegen Verstößen gegen das Clean Air Act. Nachdem audis Abgasbetrug von der CARB entdeckt wurde, wurden mehrere Sammelklagen gegen den Autohersteller im Namen von Verbrauchern eingereicht, die eines der betroffenen Modelle gekauft oder gepachtet hatten. Diese Klagen haben behauptet, dass Fahrer, die eines der betroffenen Modelle gekauft oder gepachtet haben, aufgrund des Abgasbetrugs von Audi höhere Kraftstoffkosten und andere Kosten erlitten haben.

In den Klagen wird auch behauptet, dass Fahrzeughalter erhebliche Wertminderungen auf den Wiederverkaufswert ihrer Fahrzeuge sehen könnten. Kann ich mich gegen eine Sammelklage entscheiden und eine unabhängige Klage einleiten? Die Anwälte von Heygood, Orr & Pearson haben hunderte VW- und Audi-Eigentümer im Prozess gegen Volkswagen im Zusammenhang mit dem Dieselgate-Skandal vertreten. Einer unserer Partner, Michael Heygood, wurde in den Lenkungsausschuss der Kläger berufen, der im Auftrag von VW- und Audi-Dieselbesitzern bundesweit die Multidistrict Litigation (MDL) gegen Volkswagen in Kalifornien beaufsichtigthat. Nein. Die Beschwerdegegner bestreiten die in den Sammelklagen erhobenen Vorwürfe und der Vergleichsvorschlag wurde ohne Haftungseingeständnis des Volkswagen Konzerns vereinbart. Insbesondere bestreitet der Volkswagen Konzern, dass die Konzernmitglieder einen Schaden erlitten haben oder dass der Wert ihrer Fahrzeuge durch die Dieselaffäre beeinträchtigt wurde. Diese Regelung stellt ein ausgehandeltes handelsübliches Ergebnis dar. Abrechnung ohne Haftungszulassung ist in australischen Sammelklagen üblich. In der Regel werden Sammelklagen auf der Grundlage einer Eventualgebühr bearbeitet, was bedeutet, dass die Anwälte der Sammelklage nur bezahlt werden, wenn die Sammelklage vor Gericht erfolgreich ist oder beigelegt wird. In diesem Fall können die Gebühren für Klassenanwälte von den Beklagten gezahlt werden, oder aus dem Vergleichs- oder Urteilserlös, wie vom Gericht genehmigt. Darüber hinaus kann der Kläger Fördermittel aus dem Fonds für Klassenverfahren beantragen, der, wenn die Finanzierung gewährt wird, Mittel für Auszahlungen bereitstellen kann.

Gruppenmitglieder in den Bannister-Klassenklagen sind Personen, die zum 18. September 2015 Ein Interesse an einem betroffenen Fahrzeug hatten. Gruppenmitglieder in den MB-Klassenklagen sind Personen, die zum 3. Oktober 2015 ein Interesse an einem betroffenen Fahrzeug hatten. Die Art und Weise, wie Maurice Blackburn und Das Verbotister-Gesetz die Einzelzahlungen festlegen, wird aus Gründen der Effizienz im Großen und Ganzen die Art und Weise widerspiegeln, in der sie die Argumente der Klägerinnen vorbringen (mit dem Hinweis, dass der Volkswagen Konzern dies bestritten hat).